Sonntag, 9. Oktober 2016

Deshalb muss die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, damit sie aus Gnaden sei und die Verheißung festbleibe für alle Nachkommen, nicht allein für die, die unter dem Gesetz sind, sondern auch für die, die wie Abraham aus dem Glauben leben.  Römer 4,16

Nicht was wir verdienen, sondern was Gott schenkt, bestimmt unser Heil. Dieser wichtige Unterschied macht deutlich, dass alles, was wir bekommen, sich auf das gründet, was der Herr tut, nicht auf das, was irgendein einzelner Mensch tut. Glaube ist das Geschenk, das alle Gläubigen dazu führt, dem Herrn in die Ewigkeit zu folgen. Das Heil empfängt man nicht verdienstvoll, sondern dankbar, damit sich nicht Irgendjemand rühmt. So wie es für Abraham zugetroffen hat, stimmt es auch für uns: wir werden durch Gnade gerettet.

Herr, was ich tue, ist wichtig, weil es bedeutet, dass ich das befolge, was Du befohlen hast, aber hilf mir deutlich zu erkennen, dass nichts, was ich tue, jemals dem nahe kommen wird, was Du getan hast, um mich zu retten. Hilf mir, deutlich zu erkennen, dass ich Dein Heil brauche, und dass meine Werke eine Antwort sind auf  das, was Du schon am Kreuz getan hast und was ich als die Gnade annehme, die rettet.

Danke Herr Jesus, dass Du den Preis bezahlt hast, den ich nie bezahlen könnte, damit ich mit Dir Gemeinschaft haben könnte. Hilf mir heute das zu tun, was Du möchtest, dass ich tue, nicht aus Verdienst, sondern als eine Dankesgabe für das Geschenk, das Du mir gegeben hast. Möge mein Leben dem Dienst für Dich geweiht sein, weil ich weiß, dass ich ewig in Deiner Schuld stehe, aber Du hast die ewige Schuld schon bezahlt. Amen.