Dienstag 7. Juni 2016

Es soll doch nicht verlästert werden, was ihr Gutes habt.  Römer 14,16
In allem, was wir tun oder auch unterlassen, werden wir von der Welt beobachtet, unser „Christsein“ wird daran gemessen, wie wir leben. Dazu gehört nicht nur das Essen und Trinken. Daher darf die Freiheit, die wir als Christenmenschen haben, nicht in Zügellosigkeit ausarten. Wir müssen uns stets vor Augen halten, wie sich unser gesamtes Leben auf schwächere Christen auswirkt. Anfänger im Glauben brauchen Stärkung, Bestätigung. Lasst uns entsprechend leben.
Herr, es freut mich, wenn meine Umwelt mich für einen anständigen und integren Menschen hält. Dabei bin ich froh, dass man mich nicht immer und bei allem Tun beobachten kann. Hilf mir, so bete ich, dass ich alles, was ich habe und bin, meinen Mitmenschen als Geschenke von Dir zeigen kann und, dass dabei das Gute immer mehr sichtbar wird und man an meinem Leben nichts mehr zu verlästern hat.
Herr, lenke Du meinen Blick auf die wesentlichen Dinge und hilf mir, diese in meinem Alltag so auszuleben, dass sie kritischen Beobachtern keinen Anlass zur Kritik geben können. Du hast so viele gute Gaben in mich hineingelegt, dass ich auch Andere daran teilhaben lassen kann. Lenke Du meine Gedanken, wenn ich überlege, womit wir als Christen in unserem ganzen Verhalten den Glauben an Dich attraktiver gestalten können. Amen.