Sonntag 5. Juni 2016

Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.    Römer 14,14
Wir verstricken uns in richtigem und falschem Verhalten. Das Problem, wenn wir so denken, ist, dass es uns dazu bringt, uns nach innen zu kehren anstatt nach außen. Obwohl wir alle sündigen, hat Jesus den Preis für unsere Sünde bezahlt. Wir sind aufgerufen, in ein neues Leben hinein zu leben, das nicht danach strebt, perfekt auszusehen, sondern wächst in der vom Herrn geschaffenen Ordnung der Vollkommenheit. Nur durch Gnade, durch Glauben und in aller Bescheidenheit können wir uns von dem Ort, wo wir uns befinden, dahin bewegen, wo wir sein sollen.
Herr, hilf mir, das Spiel, das ich so oft beobachte, nicht mitzuspielen, nämlich gut auszusehen, indem ich nicht als Sünder erscheine. Hilf mir, statt dessen, unter Deiner Führung bescheiden zu leben und so ein Mensch zu sein, der andauernd im Gebet steht. Führe mich in allem, was ich tue, zuerst auf Dich und Dein Wort zu schauen und dabei meinem Nächsten auf dem Weg eine Hilfe zu sein. Führe mich dazu, das zu tun, was um seiner selbst willen nötig ist zu tun und nicht um irgendeines persönlichen Gewinnes willen.
Herr Jesus, Du hast mich befreit von dem dualistischen Weg, nur im Bereich von richtig oder falsch zu leben. Führe mich dabei, nach Deinen Grundsätzen zu leben, damit ich in der Freiheit leben darf, die du schenkst, denn ich weiß, dass ich in Dir allein Hoffnung und Zukunft finden kann, die Du für alle vorbereitet hast, die Dir nachfolgen. Führe mich heute dabei treu zu sein, entsprechend dem Ruf, den Du an mich gerichtet hast, in Deiner Gegenwart zu leben und treu zu sein im Gebet. Amen.