Samstag 4. Juni 2016

Darum lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite.   Römer 14,13
Jeder von uns wird persönlich vor dem Herrn stehen. Das bedeutet nicht, dass wir nur für uns leben, wie es anscheinend der vorherrschende Trend in der Welt ist, aber wir sollen auch nicht das Leben eines Anderen lenken, wie es oft in der Kirche geschehen ist. Wir sollen für einander sorgen, uns gegenseitig ermutigen und alles tun, was wir können, um unserem Nächsten zu helfen, im Glauben zu wachsen, genauso, wie uns unser Nächster dabei hilft.
Herr, in dieser verwirrenden Welt, wo es nur darum geht, nach Genuss zu streben und alles mitzunehmen, was man genießen kann, ist es schwer, die klare Trennungslinie zu erkennen zwischen Einmischung und Ermutigung. Hilf mir, so bete ich, in Fürsorge für meinen Nächsten zu leben, weil ich weiß, dass jeder von uns den Anderen braucht, um aufgerichtet zu werden, damit er gemäß Deinem Wort leben kann. Führe mich, indem Du mir Ratgeber in mein Leben schickst und hilf mir, Ohren zu bekommen, die hören und die Bereitschaft zu handeln, damit ich in Deinem Wort wachsen darf.
Danke, Herr Jesus, dass Du den Weg Deiner Nachfolge klar und deutlich gemacht hast. Obwohl ich meine Entschuldigungen habe, hilf mir heute, in Dein Wort mich einzuleben und durch es zu leben und mich dabei weder in das Leben Anderer einzumischen, noch mir die Kämpfe, die sie durchstehen, egal sein zu lassen. Hilf mir, ein Teil der Gemeinschaft zu sein, die Dein Leib ist, damit ich heute, entsprechend Deiner Richtschnur, treu sein darf. Amen.