Freitag 29. April 2016

Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.  Römer 12,10

Gott sammelt seine Gemeinde. Die Beziehungen, die wir nach seinem Willen eingehen sollen, sind ganz entscheidend für die Gemeinschaft. Beziehungen bedeuten Abhängigkeit und bringen beiden Seiten Segen. Wir setzen uns für andere ein, weil wir uns mir ihnen verbunden fühlen, gleichgültig, ob sie sich dafür revanchieren oder nicht. Wir sollen einander Ehrerbietung erweisen und füreinander da sein, gleich wie unser Herr sich für uns hingegeben hat und uns dadurch ehrt, dass wir in ihm leben dürfen.

Herr, ich bin oft wankelmütig. Ich will mir die Menschen, mit denen ich verkehre, selbst aussuchen. Lass mich erkennen, dass du mich in eine Gemeinschaft stellst, damit ich immer mehr im Glauben wachse und gefestigt werde. Du formst mich nach deinem Plan. Schenke, dass ich mich nach echter Gemeinschaft sehne, einer Gemeinschaft, die sich nicht an der Welt und ihren Maßstäben, sondern an deinem Wort ausrichtet.

Danke, Herr Jesus, dass du mir die Hand reichst und mich in deine Gemeinschaft aufnimmst, obwohl ich es nicht verdiene. Schenke, dass die Menschen, mit denen ich Gemeinschaft habe, die Möglichkeit bekommen, geistlich zu wachsen. Bewahre mich vor falschem Urteil aus einem ersten Eindruck; lass mich da, wo du es willst, Beziehungen eingehen. Gib, dass ich mich, wenn du rufst, als treu erweise und Gott zu Ehren lebe. Amen.