Sonntag 20. März 2016

Der Hohepriester befragte nun Jesus über seine Jünger und über seine Lehre.   Joh 18,19

Versuche, etwas Belastendes zu finden und stelle deinem Gegner damit eine Falle. So scheint der Teufel gerne vorzugehen. Verdrehe etwas und greife dann damit jemanden an. So war es im Garten Eden mit Eva und so ist es seitdem. Jesus wird die Fragen des Hohenpriesters nicht direkt beantworten, sondern sich einfach nur zu dem äußern, was er getan hat. Mit dem Teufel kann man nicht diskutieren, weil er alles verdreht. Mit  Leuten, die alles verdrehen, kann man nicht diskutieren, denn sie sind nicht an einer Antwort interessiert, sondern wollen dich hereinlegen.

Herr, hilf mir, dass ich nicht auf den Teufel hereinfalle, in welcher Gestalt auch immer er mich in Versuchung führt. Die Welt mit ihrer Torheit ist allgegenwärtig und ich bin versucht, der Torheit mit gut durchdachten Argumenten gegenüberzutreten. Du aber lehrst mich, schlicht und einfach meinen Glauben zu bekennen. Hilf mir dabei und lass dies stets meine erste Reaktion auf die Verirrungen dieser Welt sein. Ich weiß: nur die Wahrheit macht wirklich frei; auf sie muss ich immer wieder verweisen.

Danke, Herr Jesus. dass du mich immer wieder lehrst, wie ich mich angesichts der Sünde in dieser Welt richtig verhalte. Lass mich deinem Beispiel folgen und hilf mir, meinen Glauben zu bekennen. Bewahre mich vor Irrwegen. Führe und leite du mich diesen Tag, dass  Demut und Aufrichtigkeit mein Leben bestimmen und du für mein Reden und mein Tun stets ein Vorbild bist. Amen.