Montag 8. Februar

Denn er spricht zu Mose (2.Mose 33,19): »Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.«  Römer 9,15
Der Herr weiß um alle Umstände, wer zu Ihm gehört und wer in Not ist. Er wird Gnade gewähren, wo sie gebraucht wird, aber, Er ist nicht verpflichtet, Gnade zu erweisen. In Seinem überreichen Mitleid hat Er schon Gnade um Gnade bereitgestellt für Diejenigen, die glauben, dass sie, dann, wenn es so weit ist, überwinden werden durch die unverdiente Gnade, die Er am Kreuz erkauft hat. Er ist nicht ungerecht, wenn Er gnädig ist, nur mitleidig und freundlich.
Herr, hilf mir zu erkennen, dass es bei Dir steht, Mitleid zu erweisen, und dass Du unter keinerlei Zwang stehst, Irgendjemandem Mitleid zu erweisen, aber, dass Du in Deiner freundlichen Liebe sie erweist, wem Du willst. Ich habe sowohl Gnade als auch Mitleid erwiesen bekommen, die ich nicht verdiene und oft genug nicht einmal wahrnehme. Hilf mir, ein verändertes Herz zu bekommen, das die Wahrheit Deines Mitleids und Deiner Gnade erkennt und in allen Situationen Lobpreis zu Dir aufsteigen lässt.
Hab Dank für Dein Mitleid und Deine Gnade, die Du auf mich herabregnen hast lassen, oh Herr. Schenke mir heute, dass ich in der Wahrheit Deiner Gnade leben darf, die mir geschenkt ist, um das zu tun, was Du möchtest, dass ich tue. Hilf mir, heute im Einklang mit Deinem Wort zu leben, weil ich weiß, dass ich in Dir allein fähig bin, Anderen Gnade und Mitleid zu erweisen. Möge ich heute allen, denen ich begegne, Deinen Charakter erkennen lassen. Amen.