Samstag 9. Januar 2016

Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Römer 8,20-21
Die Schöpfung ist zwar der Sünde, d.h. der Vergänglichkeit, unterworfen, doch dabei soll es nicht bleiben, denn wir haben das Versprechen, dass Christus uns in sein Reich führt und uns zu Kindern Gottes macht. Noch stehen wir unter der Knechtschaft der Sünde, aber es wird die Zeit kommen, in der wir dem Schöpfer aller Dinge freiwillig gehorchen. Was für Menschen sollten wir dann sein, wenn wir wissen, dass kommen wird, worauf wir gehofft haben und nicht das, was an diese Welt gebunden ist?
Herr, die Welt setzt ihre Hoffnung eher auf Vergängliches als auf das Ewige, das du uns bereitest. Hilf mir, zu verstehen, dass es in dir allein Hoffnung und eine herrliche Zukunft gibt. Hilf, dass ich auf das achte, was du tust, denn du allein bist unser aller Hoffnung; alles liegt in deiner Hand – jetzt und immer.
Herr, führe und leite du mich heute, dass ich in Gedanken bei dir bleibe und nicht bei der Welt mit ihrer Vergänglichkeit. Hilf mir, bei allem, was mir heute begegnet, von der Hoffnung getragen zu sein, die du uns durch unseren Erlöser zugesagt hast. Lass mich Zeugnis geben von der Vergänglichkeit der Welt, von der Wahrheit deiner Zusage und von der Hoffnung, die du durch den Glauben schenkst, so dass andere dies erkennen und ihre Hoffnung auf dich setzen können. Amen.