Dienstag 8. Dezember 2015

 

Weihnachtskrippe c Lichtmensch - fotolia.com
Weihnachtskrippe c Lichtmensch – fotolia.com

Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot.  Römer 7,11

Die Sünde macht uns etwas vor. Mache keinen Fehler, die Sünde wird dir vortäuschen, dass das, was du tust, in Ordnung ist, wenn es in der Tat nicht so ist. Als Sünder halten wir Ausschau nach einer Entschuldigung, einem Grund, nicht zu gehorchen und glauben dabei, dass wir von den Auswirkungen der Sünde verschont bleiben. Obwohl es eine Zeit lang so scheinen mag, als ob wir noch einmal davongekommen wären, wird die Sünde immer wieder zurückkehren, um ihren Preis zu fordern. Sünde tötet.

Herr, ich lebe in einer Gesellschaft, die locker mit der Sünde umgeht und glaubt, dass sie von Deinem Gesetz nicht betroffen ist. Hilf mir zu erkennen, dass, obwohl das eine Zeit lang ganz in Ordnung zu sein scheint, die Sünde Diejenigen, die damit protzen, töten wird. Führe mich weg von der Sünde und hin zu dem, das immer recht ist, denn ich weiß, dass allein in Deinem Gesetz ich die Sicherheit genießen kann, mit Dir im Einklang zu leben, mein Gott.

Herr, Du hast uns Dein Gesetz als ein Geschenk gegeben, um die Richtung zu begreifen, die unser Leben nehmen sollte. Ich bin ein Sünder, der Dein Gesetz gebrochen hat und dadurch mit dem Lohn der Sünde lebt. Hilf mir, heute unter der Gnade zu gehen, die Du gewährst und dabei kühn in dem Wunsch zu leben, das zu tun, was recht ist, in dem Bewusstsein, dass ich in Dir allein das finden werde, was nötig ist und nach dem sich mein Herz sehnt. Führe mich heute durch den Heiligen Geist, zu erkennen, was gut ist und zu tun, was Deinen Augen gefällt. Amen.