Mittwoch 28. Oktober 2015

 Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!   Joh. 13, 9

Wenn sie bei einer selbstgerechten Handlung erwischt werden, neigen Sünder dazu zu überreagieren und gehen in die entgegengesetzte Richtung. Das Ergebnis ist nichts Anderes, als hätten wir zum Herrn „nein“ gesagt. Gehorchen ist ganz einfach gehorchen ohne „wenn und aber“. Wenn „ein bisschen“ gut ist, dann muss „mehr“ besser sein. Nein, der Herr hat Gründe für alles, und wir müssen lernen, unter allen Umständen zu gehorchen. Das Einfache ist, zu tun was der Herr verlangt.

Herr, hilf mir zu sehen, dass ich oft auf Deine Botschaften überreagiere. Hilf mir, in allen Dingen ausgeglichen und gemäßigt zu bleiben. Wie es Luther ausgedrückt hat: Der Betrunkene klettert nur auf der einen Seite des Pferdes hoch, um auf der anderen wieder herunter zu fallen. Hilf mir, ein himmlisches Gleichgewicht zu behalten, damit ich beim Gehorchen Deiner Befehle nicht ins Schwanken komme. Hilf mir zu lernen, dass mein „Ja“ einfach ein „Ja“ und mein „Nein“ ein „Nein“ ist.

Danke, Herr Jesus, dass Du alles Heilsnotwendige tust. Gewähre mir heute, dass ich zu dem, was Du getan hast oder jetzt noch tust, weder etwas hinzufüge noch davon etwas wegnehme. Gewähre mir, dass ich im Gehorsam gegenüber Deinen Geboten treu bin, in dem Bewusstsein, dass Du alle Dinge zusammenbringst, um sie in Unterwerfung dem Vater zu Füßen zu legen. Amen