Sonntag 4. Oktober 2015

Wie ist er ihm denn zugerechnet worden? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Ohne Zweifel: nicht als er beschnitten, sondern als er unbeschnitten war. Römer 4,10

Wie wird uns Rechtschaffenheit zuteil? Nicht durch das, was wir tun, sondern durch die Treue Christi, der uns rettet. Selbst wenn wir beschnitten werden sollten, ist das nicht mehr, als dass wir dem Befehl, der schon gegeben wurde, gehorchen. Unsere Treue gründet sich auf den Einen, der alle Dinge möglich macht, und unser Handeln besteht darin, auf das zu antworten, was Er als Erstes anbietet. Während wir ungläubig sind, gibt Er uns die Chance zu glauben.

Herr, hilf mir zu erkennen, dass ich jeden Tag Deine Hilfe brauche, um meinen Unglauben zu überwinden. Gewähre mir, dass ich mich nicht auf mich selbst verlasse, sondern in Dir die Wahrheit erkenne, dass alle guten Dinge von Dir kommen. Hilf mir zu verstehen, dass alle Dinge jetzt in Deiner Hand sind und, dass Du mir Glauben angeboten hast durch das, von dem Du schon vorher wusstest, dass es geschehen würde. Lenke mein Denken als gläubigen Menschen, das zu akzeptieren, was Du vorausgesagt hast.

Gnädiger Gott, Du hast mir das Wort Ewigen Lebens geschenkt. Hilf mir heute, gemäß Deinem Wort zu leben, weil ich weiß, dass ich ohne Dich nichts tun kann. Lenke meine Schritte, damit sie empfänglich werden für Deine Führung, damit ich Worte über meine Lippen bringe, die Andere ermutigen und die Möglichkeit zu der Rettung anbieten, die Du mir geschenkt hast. Möge alles, was ich heute tue, Deinen Augen gefallen. Amen.