Samstag 19. September 2015

Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9):»Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.  Joh. 12,14-15

Jesus kam demütig, und Er wusste, dass Er gekreuzigt werden würde. Die anderen dachten, Er sei gekommen, um das Reich aufzurichten. Das stimmte zwar, aber nicht so, wie sie es erwarteten. Gott hat eine Art und Weise, Dinge zustande zu bringen, wie wir sie nicht erwarten. Ob Jesus in Jerusalem ist oder in unserem eigenen Leben: Wir sollten das Unerwartete erwarten. Die Hinweise, die wir haben, führen oft zu falschen Schlussfolgerungen. Vertrau dem Herrn und sieh, dass Er gut ist.

Herr, hilf mir zu sehen, wie sich die Dinge so entwickeln,wie Du sie immer schon haben wolltest, statt voreilige Schlüsse zu ziehen. Lass mich durch Glauben leben und wissen, dass nur Du das geschehen lässt, was geschehen muss. Hilf mir, Deiner vollkommenen Wahl des richtigen Augenblicks zu vertrauen  und das anzunehmen, was sich ereignet, weil ich weiß, dass du Herr über Alles bist.

Danke, Jesus, dass Du demütig bist, dass man sich Dir nahen kann und dass Du gewillt bist, einer von uns zu sein. Hilf mir, heute wie Du zu sein, Dein Reich aufzurichten wie Du führst, dass andere die Gelegenheit haben, in die Hoffnung und Verheißung der Ewigkeit hinein zu leben. Möge ich an diesem Tag ein Instrument in Deiner Hand sein und wissen, dass Du alle Dinge nach dem Willen des Vaters zum Guten mitwirken lässt. Amen.