Dienstag 15. September 2015

Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. Joh. 12,8

Wer sind die Armen? Es sind diejenigen, die das nicht haben, was sie benötigen oder brauchen. Wer sind die  Bedürftigen? Das sind die, die den Herrn brauchen, aber noch nicht mit Ihm verbunden sind. Die materiellen Dinge dieser Welt sind so vergänglich. Die Dinge der Ewigkeit sind für immer. Der Herr lehrt uns immer wieder die erforderliche Ausgewogenheit, aber Er ruft uns auch auf, die Dinge zu tun, die bekanntlich in Ausgewogenheit mit der Ewigkeit sind, obwohl sie im Augenblick unvorstellbar zu sein scheinen, wie die Rettung von Sünde, Tod und Teufel durch einen Tod am Kreuz.

Herr, hilf mir, mich nicht zu verlieren bei dem Versuch, Dinge nur einfach aus der Perspektive des Augenblicks zu begreifen. Hilf mir stattdessen, mich auf das Verständnis zu stützen, dass Du mir gibst, damit ich mit Blick auf die Zukunft diene, die denjenigen gehört, die Dich jetzt lieben und Dich später lieben werden. Gib mir ein Herz, dass in den Himmel hinein greift, um ein Stück davon diesen Menschen auf der Erde zu bringen, damit sie nicht mehr länger arm sind.

Führe mich durch dieses Leben, Herr, damit ich bei Deiner Nachfolge die Freiheit kennen lerne, die Du mir gewährt hast, nämlich in allen Umständen das Richtige zu tun. Hilf mir bitte zu sehen, dass ich in Dir alle Hoffnung und eine Zukunft finde. Lass mich heute anderen dienen, die arm sind, nicht mit den Mitteln dieser Erde, sondern mit den himmlischen Mitteln, die Du mir gegeben hast. Ich weiß ja, dass der Vater reich ist und grenzenlos in Seiner Gnade und Barmherzigkeit gegenüber denen, die Dich lieben. Amen.