Samstag 5. September 2015

Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind.  Römer 3,9

Niemand ist besser dran als ein Anderer. Vor einem rechtschaffenen und gerechten Gott sind wir alle weit zurückgeblieben hinter dem, wozu uns Gott geschaffen hat. Wir gehen alle unsere eigenen Wege und rechtfertigen uns dann. Alle, die im Herrn sind, haben keinen Grund sich zu rühmen, außer der Gnade, die allen angeboten ist. Daher ist es das Gnadenangebot des Herrn, das wir mit allen teilen sollen, denen wir begegnen.

Herr, ich liebe die Systeme, die wir uns ausgedacht haben und erachte sie für allen anderen überlegen. Nimm mir alle Arroganz, damit ich einfach und bescheiden die Gnade anbieten kann, die Du am Kreuz schon erworben hast. Hilf mir zu erkennen, dass es ohne Jesus keinen einzigen Menschen gibt, der auch nur die geringste Chance vor Deinem Thron der Gnade hätte. Führe  heute mein Denken weg von den teuflischen Vorstellungen, die mich quälen.

Herr, Du bist für alle gestorben, die glauben wollten. Hilf mir, diesen Tag heute in der einfachen Wahrheit zu beginnen, dass Du allein es bist, der mich befähigt überhaupt etwas zu tun. Hilf mir zu erkennen, dass auch ich genauso schuldig bin wie mein Nächster und ich nur durch das Geschenk des Glaubens vor Dir bestehen kann. Kleide mich heute in diese Gnade, damit Deine Gnade das ist, was Anderen begegnet, wenn sie mit mir zusammenkommen. Amen.