Montag 25. Mai 2015

Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen aufgetan worden?”  Joh 9, 10

Wir werden überhaupt unsere Augen geöffnet? Die Gabe des Sehens, ob physisches oder geistliches, ist eine Gabe, die Gott gibt.

Wir nehmen diese Gaben, die Gott gibt, selbstverständlich hin und nehmen nicht wahr, dass alles dem Gott möglich ist, der alles geschaffen hat. Ob es ein Ereignis ist, das wir als Wunder bezeichnen oder ob es durch das Wunder der Geburt zum Vorschein kommt, der Effekt ist derselbe: Das Sehvermögen ist ein Geschenk.

Herr, obwohl ich sehe, bitte ich dich, mir in meinem Herzen zu helfen, wo ich nicht sehe, damit ich wahres Licht habe, welches jedes Herz erleuchtet, um zu sehen, dass Du der Eine bist, durch den alle Dinge möglich sind. Mache aus mir einen willigen Diener, was ein größeres Wunder ist als das Geschenk des Sehvermögens, damit ich ein Leben lebe, dass dir wohlgefällig ist entsprechend Deiner Absicht.

Herr, gib mir heute Sehvermögen, dass ich Deine Hand an der Arbeit sehen kann in der Welt um mich herum. Hilf mir bitt, der Berufung treu zu sein, die Du mir gegeben hast. Ich weiß ja, dass nur Dein Werk für immer bleibt. Lass mich dem Evangelium treu sein, das Du verkündet hast, weil ich weiß, dass Du gekommen bist, damit alle, die Dich aufnehmen, das wahre Augenlicht erhalten. Amen.