Donnerstag 30. April 2015

 “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan.“    Johannes 8, 40

Wir achten die göttliche Wahrheit wenig. Oft wollen wir sie beiseite schieben, sie verleugnen, sie loswerden. Aber die Wahrheit bleibt, was sie ist, und es ist besser, wir stellen uns ihr. Ob uns etwas gefällt, oder nicht, ist ohne Belang; es ist allenfalls augenblickliche und vergängliche Schwierigkeit. Der Herr zeigt uns, mit ihr fertig zu werden, und das zu tun, was getan werden muss.

Herr, lass mich heute sorgfältig und gewissenhaft handeln, damit ich im Vertrauen auf Dich das tue, was Du von mir verlangst. Hilf mir, die Wahrheit zu erkennen und in ihr zu leben; nur so kann ich innere Freiheit finden. Geleite mich dorthin, wo ich mich nicht vor der Wirklichkeit verstecken kann, damit ich in jedem Augenblick des heutigen Tages in Deiner allein gültigen Wahrheit lebe. Hilf mir, an dieser Wahrheit festzuhalten. 

Danke, Herr, dass Du uns allen die Wahrheit zeigst. Begleite mich heute mit Deiner Wahrheit, und lass mich von Dir lernen. Achte auf meine Zunge, damit ich nur solche Dinge sage, die dem Vater gefallen. Steh mir bei, damit ich heute meinen Tageslauf gläubig zur Ehre Gottes gestalten kann. Amen.