Montag 9. März 2015

Sie antworteten ihm: Jesus von Nazareth. Er spricht zu ihnen: Ich bin’s! Judas aber, der ihn verriet, stand auch bei ihnen.  Joh 18,5

Eine der vielen „Ich bin“ – Aussagen Jesu findet sich hier. Die Menschheit verrät den leibhaftigen Gott. Wann immer wir das tun, was wir für zweckmäßig und richtig halten, verraten wir den Herrn. Das geschieht, wenn wir sündigen. Aber das wird noch verschlimmert, wenn wir als Mitschuldige uns dem Herrn widersetzen und danach trachten, unseren eigenen Willen durchzusetzen. Das ist der echte Verrat. Beten wir nicht „Dein Wille geschehe“? Da beginnt dann die Trennung. Entweder werden wir anfangen zu lernen, im Willen des Herrn zu sein oder wir kämpfen weiter gegen den Herrn und wollen Ihn dazu bringen, unseren Willen zu tun.

Herr, möge es nie geschehen, dass ich dich verrate, so wie es Judas tat. Doch ich bin oft umgeben von Denjenigen, die gewillt zu sein scheinen, Dich so zu verraten, wie er es tat. Hilf mir zu unterscheiden, dass, obwohl ich sündige, ich nicht in eine offene Rebellion gegen Dich eintrete. Hilf mir zu lernen, Deinen Willen hier auf Erden so zu tun, wie er im Himmel getan werden soll. Gewähre mir, dass ich in Deinen Händen fügsam werde.

Danke, Herr Jesus, dass Du aufstehst gegen jeden Verrat. Hilf mir, heute treu und gehorsam zu sein und Allem und Jedem zu widerstehen, was Dich verraten möchte. Gewähre mir, dass ich barmherzig sein darf, aber kühn und unnachgiebig gegenüber Allem, was nicht wahr sein mag. Möge ich heute in allen Dingen mit einer Haltung der Dankbarkeit leben für Dein mutiges Zeugnis gegenüber Allen, die du gerettet hast. Amen.